Die Einheit der Kirche suchen

Original: Seeking Church Unity vom 10.06.2015

Im Kommentarbereich dieses Eintrags, hatte ich eine Diskussion mit einem römisch-katholischen Gläubigen über die ganze Protestantensache, also ist jetzt vielleicht eine guter Zeitpunkt um einen Eintrag zum Thema Einheit der Kirche zu schreiben.

I. Mein eigenes Zeugnis

Ich denke ich kann ganz gut mit meinem eigenen Zeugnis anfangen. Ich bin in der Kirche des Nazareners (einer wesleyanischen Denomination) aufgewachsen, habe aber an verschiedenen Stellen in meinem Leben regelmäßig Gottesdienste bei den Freien Methodisten (7 Jahre), Baptisten (3 Jahre) und Lutheranern (1 Jahr) besucht, kleinere Besuche nicht mitgezählt. Ich mag es auch an anglikanischen Gottesdiensten und sogar an katholischen Messen teilzunehmen (aber wegen Respekt vor deren Regeln nehme ich kein Abendmahl bei Katholiken).

Auch wenn ich die Sorte von Protestant bin, die die Catholic Encyclopedia zum Spaß liest, haben meine Abenteuer im Ökumenismus (Wechselbeziehungen zwischen verschiedenen Ablegern des Christentums) erst im St. John’s College begonnen. In meinem letzten Semester dort habe ich die Holy Trinity Kirche besucht, eine wundervolle antiochisch orthodoxe Gemeinschaft in Santa Fe. Als ich in meinem Erstlingsjahr zum ersten Mal eingeladen wurde, die Kirche zu besuchen, schien sie wie ein bizarrer östlicher Kult, der sich nur zufällig auch um Jesus dreht, aber mit der Zeit habe ich die Unterschiede und Gemeinsamkeiten besser wahrnehmen gelernt. Das hatte eine tiefgreifende Wirkung auf mein geistliches und musikalisches Empfindungsvermögen. Auch ist der Priester (St. John Bethancourt) die sichtbar heiligste Person die ich bisher auf dieser Erde getroffen habe. Er kann keinen Raum betreten ohne sich wirklich für die Personen die dort findet zu interessieren. Ich bin für die Schätze die ich in dieser Zeit bekommen habe unendlich dankbar und trotzdem bleibe ich nach sorgfältiger Abwägung der theologischen Unterschiede ein Protestant.

Im Aufbaustudium habe ich die Layhill Community Church besucht. Dort konnte zur Gebetszeit jede Person zur Altarbrüstung kommen um mit St. Wil, dem Hilfspastor, zu beten. Er war ein Mann mit großem Glauben und ich habe bemerkt, dass manchmal unheimliche Zufälle auf ein Gebet mit ihm folgten. (Das ist die Sorte von Ereignis, für die Skeptiker den Bestätigungsfehler verantwortlich machen, wir Christen es aber der göttlichen Vorsehung zuschreiben.)

Zum Beispiel habe ich an einem Sonntag darum gebeten Gott besser anbeten zu können und am folgenden Donnerstag, als ich eine Flasche Olivenöl zum kochen geöffnet habe, sind mir auf einmal all die Bibelstellen zum Thema Salbung und dem Heiligen Geist eingefallen und ich war von Freude und Lobpreis erfüllt. Erst später ist mir wieder eingefallen wofür ich gebeten hatte. (Trotz der großen Bedeutung von Olivenöl als Teil mehrerer katholischer Sakramente ist das nächste Beispiel zum Thema Einheit der Kirche noch passender.)

Ein anderes Mal habe ich mit St. Wil am Altar für die Einheit der Kirche gebetet und in der folgenden Woche (oder maximal zwei) hat mein Mitbewohner St. Ray mich zu einem neuen Bibelkreis für Aufbaustudenten im katholischen Studentenzentrum direkt außerhalb vom U Maryland Campus eingeladen! Also bin ich natürlich mitgekommen und sogar vier Jahre geblieben, länger wie St. Ray selbst. Der Kreis wurde jedes Jahr von einem anderen Mönch vom Dominican House of Studies in Washington DC geleitet (bis auf ein Jahr in dem wir einen Seminarist bekommen haben).

Nachdem Ray mich eingeladen hatte war er auf einmal besorgt, dass es stören würde, wenn ich mit allen möglichen Leuten Diskussionen über den Potestantismus anfangen würde, also habe ich eingewilligt Ruhe zu bewahren. Im ersten Treffen habe ich zu diesem Thema nichts gesagt, aber bei allem anderen mitgeredet. Im zweiten Treffen habe ich dann erzählt, dass ich Protestant bin; sie waren ziemlich überrascht, weil sie meinten, dass ich im ersten Treffen auf eine besonders katholische Weise über die sinnbildliche Bedeutung von Adam und Eva geredet hatte. Ich wurde sogar eingeladen (zusammen mit den anderen) manchmal die Gruppendiskussionen zu leiten. Dabei habe ich dann versucht den Meinungsstreit so klein wie möglich zu halten und mich, außer wenn absolut notwendig, auf die Gemeinsamkeiten zu konzentrieren.

Ich habe ihr Ringen mit unterschiedlichen Teilen des Katholizismus miterlebt und manchmal versucht Sichtweisen zu formulieren die die Stärken von beiden Theologiearten vereinen, z.B. „Sakramente sind keine Methode um Gott zu manipulieren, sondern eine Methode durch die Gott uns manipuliert!“ Sie waren sich bewusst, dass ich zu manchen wichtigen Dingen eine andere Meinung hatte, aber obwohl wir nicht in Communio sind hatten wir trotzdem Gemeinschaft und Austausch! (Communio (engl. communion) ist ein in der deutschen Sprache nicht geläufiges Wort das sowohl die Kirchengemeinschaft als auch die christliche Verbundenheit von Gläubigen (Gemeinschaft der Heiligen) umfasst.) Das war eine sehr gute Übung in wohlwollender Diskussion und ich bin zu tiefst dankbar, dass sie katholisch (das Wort katholisch bedeutet schließlich „allumfassend“) genug waren um mich mit einzuschließen.

Wie ich schon gesagt habe, habe ich versucht übermäßigen Meinungsstreit zu vermeiden, aber nach einer Weile hatte ich einige lebendige Unterhaltungen mit den dominikanischen Brüdern über den Katholizismus und als ich das House of Studies besuchte konnte ich mich auf eine freundliche intellektuelle Art mit ihnen streiten, ein Streit der Sorte, der bei Menschen, die Auseinandersetzungen nicht mögen viel Betroffenheit auslöst, weil sie ihn mit Feindlichkeit verbinden. Sie haben mir Bücher von Cardinal Newman mitgegeben, dessen Erkenntnistheorie ich etwas verrückt finde. Warum habe ich in besagtem Kommentarbereich, in dem ich schamlos Sokrates’ Regeln für gute Unterhaltungen verletzt habe, erklärt. Kurz gesagt: St. Bayes oder nichts!

II. Eine Übersicht über die Communio

Wie allgemein bekannt ist, hat Jesus in der Nacht des Verrats für die Einheit der Kirche gebetet:

Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleichwie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen, und damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst. (Johannes 17,20-23)

Die Einheit unserer Liebe ist eines der Zeichen an denen die Welt unseren Glauben erkennen kann und durch diese Liebe erfüllen wir sein Gebot an uns:

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. (Johannes 13,34-35)

Aber Einheit ist nicht leicht. Auch wenn wir Christen in einer Weise jetzt schon eins sind, weil wir alle Teil des Körpers Christi und „Teile voneinander“ sind (Römer 12,5) und so Teil der einen heiligen allgemeinen und apostolischen Kirche sind, kann rein praktisch der Ausdruck dieser Einheit beeinträchtigt sein. Genau wie streitende Geschwister zwar genetisch eine Familie sind aber sie trotzdem nicht die Zuneigung vereint oder wie streitende Ehepartner ein Fleisch, aber geteilten Geistes sind.

Also ist der Ausdruck dieser Einheit etwas das unser aller Zusammenarbeiten mit den Gaben die Gott uns gegeben hat erfordert so dass wir Charakterreife entwickeln. So wie St. Paulus sagt:

Jedem einzelnen von uns aber ist die Gnade gegeben nach dem Maß der Gabe des Christus. Darum heißt es:

»Er ist emporgestiegen zur Höhe,
hat Gefangene weggeführt
und den Menschen Gaben gegeben«. (Psalm 68,19)

Das Wort aber: „Er ist hinaufgestiegen“, was bedeutet es anderes, als dass er auch zuvor hinabgestiegen ist zu den Niederungen der Erde? Der hinabgestiegen ist, ist derselbe, der auch hinaufgestiegen ist über alle Himmel, damit er alles erfülle. Und Er hat etliche als Apostel gegeben, etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer, zur Zurüstung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes des Christus, bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maß der vollen Größe des Christus;

damit wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen, sondern, wahrhaftig in der Liebe, heranwachsen in allen Stücken zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus. Von ihm aus vollbringt der ganze Leib, zusammengefügt und verbunden durch alle Gelenke, die einander Handreichung tun nach dem Maß der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Gliedes, das Wachstum des Leibes zur Auferbauung seiner selbst in Liebe. (Ephesser 4,7-16)

Also, wie steht es hier mit uns?

Die schlechte Nachricht ist, dass die Kirche in viele verschiedene Denominationen zersplittert ist, von denen nicht jede die anderen für wirklich christlich hält. Und manche sind nicht wirklich christlich, obwohl die meisten die grundlegenden Wahrheiten des Glaubens wie sie z.B. im Nizänischen Glaubensbekenntnis ausgedrückt sind annehmen. Aber wie St. Lewis vor einiger Zeit gesagt hat: Die Gemeinsamkeiten sind bei weitem tiefgreifender als die Unterschiede.

Lass uns ehrlich sein wie schlimm dieses Problem tatsächlich ist. Die häufigste Kennziffer von der man hört (von Atheisten, die sich über die Zersplitterung der Christen beschweren, von Katholiken die sich über die Zersplitterung der Protestanten beschweren oder von Protestanten die sich über die Zersplitterung von allen beschweren), ist einfach die Anzahl der Denominationen zu zählen, was zu einer riesigen Zahl in den Zehntausenden führt, aber das ist ein wirklich schlechter Weg um den Stand der Einheit der Kirche zu beurteilen!

Zu erst einmal hatten viele der organisatorischen Teilungen einen historischen Grund (weil unterschiedliche Gruppen anders evangelisiert wurden oder wegen Doktrin Unterschieden oder wegen der Einstellung gegenüber Sklaverei oder einem vergleichbaren Grund der heute keine Relevanz mehr hat) oder entstanden aus administrativer Zweckmäßigkeit (z.B. wenn eine Gruppierung in mehreren Ländern operiert oder weil die Kirchen unterschiedliche organisatorische Strukturen haben die schwierig zusammenzufassen wären) und stehen nicht im Widerspruch dazu, dass beide Teile den anderen für wirklich christlich halten und zum Zweck von Gottes Reich zusamenarbeiten.

Besser wäre es zu fragen „Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass zwei zufällig gewählte gläubige Christen in Communio miteinander sind?“ Das gibt uns ein numerisches Maß, einen „Communio Index“, der den Grad der Einheit der Kirche beschreibt. Die Antwort ist ungefähr 1/3 (siehe unten). Könnte besser sein, könnte aber auch viel schlechter sein.

Einfach nur getrennten administrativen Einheiten zugeordnet zu sein ist nicht das Gleiche wie in der Liebe füreinander getrennt zu sein, oder nicht in Communio zu sein. Selbst Katholiken haben 24 fast-unabhängige administative Einheiten (die ihre eigenen Leiter ernennen, ihre eigenen Bräuche und Regeln haben, aber trotzdem in Communio mit dem Papst stehen und seine doktrinalen Anordnungen anerkennen), die orthodoxe Kirche hat rund 15 „autokephale“ (selbstverwaltete) Kirchen. Die beiden Kirchen waren bis rund 1054 in Communio miteinander als beide Seiten anfingen sich wegen einem obskuren theologischen Streitthema gegenseitig zu exkommunizieren. Diese Exkommunikationen wurden 1965 aufgehoben, aber die Kirchen sind aus anderen Gründen immer noch nicht in Communio.

Dann gibt es noch 6 unabhängige orientalische orthodoxe Kirchen, eine Gruppe von Kirchen die z.B. die Kopten, die die Entscheidung des Konzils von Chalcedon nicht akzeptierten, einschließt. Auch wenn ich persönlich glaube, dass Chalcedon die besten Worte gefunden hat um die Inkarnation zu beschreiben, haben die „monophysitische“ oder „miaphysitische“ Gruppierungen im Rückblick wahrscheinlich einfach nur andere Worte benutzt um das Gleiche zu beschreiben und waren nicht wirklich Ketzer in der Weise wie es die Gnostiker oder Arianer waren. Deshalb war es falsch sie zu exkommunizieren; und das ist nicht nur meine Meinung sondern auch die Meinung der Leiter beider Seiten:

Damit wollen wir andächtig unsere Profession des gemeinsamen Glaubens an die Inkarnation unseres Herrn Jesus Christus bestätigen, so wie es Papst Paul VI und Patriarch Moran Mor Ignatius Jacoub III 1971 taten: Sie bestritten, dass es einen Unterschied im Glauben den sie bekennen, an das Geheimnis des Wortes Gottes das Fleich und wirklich Mensch geworden ist, gibt. Wir wiederum bekennen, dass er für uns inkarniert ist, die Form eines echten Körpers mit einer rationalen Seele angenommen hat. Er hat unser Menschsein in allen Aspekten außer der Sünde geteilt. Wir bekennen, dass unser Herr und Gott, unser Retter und König aller, Jesus Christus, vollkommen Gott im Bezug auf seine Göttlichkeit und vollkommen Mensch im Bezug auf seine Menschlichkeit ist. In ihm ist seine Göttlichkeit mit seiner Menschlichkeit vereint. Diese Vereinigung ist wirklich, perfekt, ohne Vermischung oder Vermengung, ohne Verwirrung, ohne Abänderung, ohne Teilung, ohne die kleinste Trennung. Er der der ewige Gott ist und unsichtbar, wurde sichtbar im Fleisch und nahm die Form eines Dieners an. In ihm sind in einer wirklichen, perfekten, unteilbaren und untrennbaren Weise Göttlichkeit und Menschlichkeit vereint und in ihm sind alle ihre Eigenschaften vorhanden und aktiv.

Das was hier eigentlich gesagt wird, ist etwas, wozu nur wirklich reife Menschen fähig sind es zu sagen, nämlich: „Ups, das tut mir Leid, wir haben falsch gelegen.“ (Seit der ursprünglichen Spaltung hat die katholische Kirche ihre Theologie weiterentwickelt, sodass die Kirchen leider immer noch nicht in Communio sind.)

Bei den Protestanten gibt es viel mehr Sekten, aber auf der anderen Seite halten die meisten Protestanten andere protestantische Gruppierungen trotzdem für wirklich christlich und entsprechend als Teil der universellen von Jesus gegründeten Kirche. Heutzutage drehen sich die größten Streitfragen tendenziell um das Meinungsspektrum zwischen liberal/modern und fundamentalistisch/wörtliches Verständnis und weniger um Denominationsloyalitäten. (Ich bin auf diesem Spektrum irgendwo in der Mitte, weil ich glaube, dass Wunder wirklich passiert sind und die biblischen Lehren z.B. zum Thema Sexualethik ernst genommen werden sollten, aber ich erkenne auch die Erkenntnisse der Biologie und Physik an und glaube nicht, dass starre Definitionen der Unfehlbarkeit der richtige Weg sind um über die Authorität der Bibel zu reden.)

Abgesehen von ein paar Ausnahmen erlauben die meisten protestantischen Denominationen allen die Jesus als ihren Herrn und Erretter bekennen am Abendmahl in ihrer Kirche teilzunehmen. Genauso verhält es sich in der assyrischen Kirche des Ostens, einer sehr alten apostolischen Kirche die früher einmal als die nestorianische Kirche bekannt war, weil der Ketzer Nestorius dort aufgenommen wurde. Heute wird es aber allgemein als ungerecht empfunden, wenn das Bild der gesamten Gruppierung wegen seiner Aussagen beschmutzt wird. (Die assyrische Kirche ist viel kleiner als die anderen, auch wenn sie historisch eine wichtige Rolle gespielt hat und sich sogar bis nach China ausgebreitet hat).

Um also die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, mit der zwei Christen in Communio sind, kann man das nizänische Christentum in 4 große Gruppen einteilen: 1) Katholiken, 2) die meisten Protestanten, 3) Orthodoxe und 4) Orientalische, (nach Mitgliedszahlen in absteigender Reihenfolge) dazu kommen noch ein paar kleinere Gruppen. Weil die Gruppen nicht alle gleich groß sind ist der Quotient näher an 1/3 als 1/4.

III. Drei Arten der Einheit

Ist die Versöhung der Hauptgruppierungen des Christentums überhaupt möglich? Und was können wir tun um dabei einen Unterschied zu machen?

Katholiken ist die Einheit am wichtigsten und sind was praktische Zugeständnisse angeht am willigsten etwas zu tun. Wenn auch sehr langsam, weil eine große Institution, verändert sich die katholische Kirche doch und sie weiß, wie man sich den Entscheidungen des Papstes anschließt. Die Schwierigkeit ist, dass die früheren offiziellen Verkündigungen unfehlbar sind und dass es nötig ist, jede einzelne davon zu glauben um in Communio mit der Kirche zu sein. Um es lehrmäßig auszudrücken ist es der katholischen Kirche unmöglich Kompromisse einzugehen. Das hört sich für mich sehr nach einem K.o.-Kriterium an. Wenn die katholische Kirche natürlich tatsächlich in allem Recht haben sollte, dann müsse das den hunderten protestantischen Denominationen einfach nur auf einmal klar werden. Hört sich nicht wirklich plausibel an.

Die orthodoxe Kirche ist in ihrer Theologie den Katholiken viel näher und es wäre machbar einen Kompromis auszuhandeln. Ich werde solch eine Vereinigung ausgelassen feiern, sollte sie denn wirklich wahr werden. Aber es gibt wegen einer Reihe von historischen Vorfällen (wie zum Beispiel die Plünderung von Konstantinopel 1204 die offensichtlich manche Orthodoxe wie gestern in Erinnerung haben) auch viel böses Blut zwischen den Beiden. Dazu kommt noch, dass die katholische Kirche mehrmals versucht hat verschiedene östliche Patriarchate politisch zu übernehmen, was zur Entstehung mehrerer katholischer Ostkirchen geführt hat, aber die katholische Kirche weiter entfremdet hat. Zwei Mal haben es die beiden Kirchen geschafft eine Reihe von Leitern zusammenzubringen und angekündigt, dass sie wiedervereint sind, aber beide Male hat die orthodoxe Kirche in der Heimat die Entscheidung nicht anerkannt.

Es gibt also auf den verschiedenen Seiten so viel Abschottung und genug schlechte Erfahrungen zwischen Katholiken/Protestanten und Katholiken/Orthodoxen usw. dass es ziemlich unmöglich scheint, dass die verschiedenen Gruppierungen sich miteinander versöhnen.

Und es ist unmöglich. Unmöglich für Menschen. Für Gott ist es nicht unmöglich:

Jesus aber blickte sie an und sprach: Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott! Denn bei Gott sind alle Dinge möglich. (Markus 10,27)

Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du glauben kannst — alles ist möglich dem, der glaubt! (Markus 9,23)

Es gibt immer die Möglichkeit zu Fasten und Beten und Gott ernsthaft zu bitten Licht in unsere Herzen zu bringen. Sicherlich ist Gott gewillt zu handeln wenn die Zeit dafür gekommen ist:

und mein Volk, über dem mein Name ausgerufen worden ist, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, so will ich es vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen. (2. Chroniken 7,14)

Also ist der erste Schritt zu verstehen, dass die Einheit etwas ist, das Gott tun wird, nichts was wir produzieren könnten. Alle Teilnehmer dieses Konfikts glauben, dass es einen Gott im Himmel gibt der handeln kann, also warum tun wir dann so oft so wie wenn es unvermeidlich wäre, dass die ganze Geschichte schlecht ausgeht?

Das Zweite das wir verstehen sollten ist, wie weit wir bereits gekommen sind. Vor ein paar Jahrhunderten haben sich Protestanten und Katholiken noch gegenseitig umgebracht um politisch die Vormacht zu bekommen. Das ging so lange bis es allen zu dumm wurde und sie sich entschlossen eine Aufklärung mit weltlichen Republiken zu starten. Von Nordirland mal abgesehen bringt sich heute niemand mehr um.

Danach, bis vor vielleicht einem Jahrzehnt, haben viele Katholiken und Protestanten noch geglaubt, dass so ziemlich jeder auf der anderen Seite direkt in die Hölle fährt wenn er stirbt. Diese Zeit ist auch vorbei.

Und das alles war auch nicht der Verdienst meiner Generation. Es war die harte Arbeit einiger weniger Einzelpersonen in früheren Generationen die darauf bestanden haben miteinander zu reden und ehrliche Kommunikation ermöglicht haben, auch als es unmöglich schien. Vatikan II war auch eine ziemlich große Sache, als die Katholiken ihre Einstellung gegenüber den Protestanten überdacht haben und in dem Zuge einige protestantische Ideen (z.B. die Messe in der Sprache des Volkes) übernommen haben. Parallel dazu haben sich, auch wenn es immer noch ein einige Fundamentalisten gibt die denken dass der ökumenische Dialog vom Teufel ist, die meisten Protestanten mit dem Gedanken angefreundet, dass auch manche Katholiken geistlich sein und eine echte Beziehung mit Jesus haben können und dass wir auf manche Arten Verbündete sein können.

Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. Ich habe euch ausgesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten. (Johannes 4,37-38)

Tatsächlich haben die Wunden der Trennung schon angefangen zu heilen. Der erste Schritt war die Einheit der Liebe. Dieser Schritt passierte als die verschiedenen christlichen Gruppierungen anfingen sich ehrlich für das Wohl der Christen in den anderen Gruppierungen zu interessieren (sogar bevor sie auf die eigene Seite konvertieren).

Es ist nur schwer möglich eine Gruppe von Menschen zu lieben und gleichzeitig zu glauben, dass sie lügende Halunken sind die direkt in die Hölle fahren werden, aber wir alle wissen, dass es normalerweise nicht die Liebe ist, die ein solches Verhalten begründet. Es ist kein Zufall, dass das Wort „charity (Barmherzigkeit)“ im Englischen benutzt wird um sowohl „Liebe im christlichen Sinn“ als auch „das was andere sagen nicht auf die schlechtest mögliche Art verstehen“ auszudrücken. Wenn dir Menschen wichtig sind, dann willst du nicht nur das Negative sehen, sondern auch das Positive. So wie St. Lewis in Pardon ich bin Christ schreibt:

Angenommen, Sie lesen in der Zeitung einen Bericht über abscheuliche Gräueltaten. Aber dann kommt etwas ans Licht, was darauf hindeutet, dass der Bericht möglicherweise nicht ganz zutreffend ist oder die Sache nicht ganz so schlimm war, wie sie dargestellt wurde. Was empfinden Sie dann als Erstes? „Gott sei Dank, nicht einmal diese Leute sind so schlimm“, oder eher ein Gefühl der Enttäuschung, vielleicht sogar eine gewisse Entschlossenheit, aus lauter Vergnügen daran, Ihre Feinde für so bösartig wie möglich zu halten, an der ersten Darstellung festzuhalten? Wenn das Zweite zutrifft, dann ist das, fürchte ich, der erste Schritt eines Prozesses, der uns, wenn wir ihm bis zum bitteren Ende folgen, in Teufel verwandeln wird. Denn wissen Sie, so jemand wünscht sich, Schwarz wäre noch ein bisschen schwärzer. Wenn wir diesem Wunsch freien Lauf lassen, werden wir uns bald wünschen, Grau als Schwarz und schließlich sogar Weiß als Schwarz zu sehen. Am Ende werden wir dann darauf bestehen, alles — Gott, unsere Freunde und uns selbst eingeschlossen — als schlecht zu betrachten, und wir werden damit nicht aufhören können. Wir werden für immer in einem Universum aus purem Hass gefangen sein.

Vergleiche das mit dieser Einstellung:

Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf; sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu; sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. Die Liebe hört niemals auf. (1.Korinther 13,4-8)

Es wird immer alberne und oberflächliche Gründe geben die andere Seite zu verdammen. (Egal wie viele gute Gründe es für eine Position gibt wird es immer auch ein paar wirklich schlimme geben!) Aber die Liebe sucht nicht nach Gründen um zu verdammen sondern nach Gründen zum Jubeln. Wenn sie kritisiert, tut sie es nicht um sich selbst zu bestätigen, sondern aus echter Zuwendung und aus Respekt vor dem Guten das jetzt schon da ist. Sie ist bereit sorgfältig zu prüfen bevor sie entscheidet, dass die andere Seite böse Rebellen sind.

Der nächste Schritt ist die Einheit der Hoffnung. Mit diesem Schritt sorgst du dich nicht nur um die Menschen auf der anderen Seite, du glaubst wirklich, dass die Situation nicht hoffnungslos ist, dass wenn du Freundschaften eingehst und Gespräche führst und du dem anderen Gutes tust es wirlich einen Unterschied macht. Meiner Meinung nach ist das der Schritt an dem wir gerade arbeiten, obwohl es natürlich nie genug Liebe geben kann um den Prozess zu unterstützen.

Mit Hoffnung fangen wir an uns danach zu sehnen in Communio miteinander zu sein, weil wir begonnen haben zu glauben dass es eines Tages tatsächlich möglich sein könnte. Wir können es uns sogar jetzt schon wünschen (mit Berücksichtigung der Tatsache, dass wie diese Einheit tatsächlich aussehen würde, Teil der theologischen Fragestellungen ist, um die es geht) und zusammen dafür beten:

Weiter sage ich euch: Wenn zwei von euch auf Erden übereinkommen über irgend eine Sache, für die sie bitten wollen, so soll sie ihnen zuteil werden von meinem Vater im Himmel. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte. (Matthäus 18,19-20)

Ich denke das meint zwei oder drei Christen die etwas daran arbeiten müssen um sich zu verstehen und einig zu werden! (Nicht zwei oder drei selbstzufriedene Christen die von vorn herein darauf getrimmt sind, genau gleich zu denken und denen es egal ist was Menschen außerhalb ihrer Gruppe denken.) Wirkliche Einheit braucht Mühe, aber die Belohnung ist, dass sie echte Gemeinschaft schafft:

Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s,
wenn Brüder in Eintracht beisammen sind!

Wie das feine Öl auf dem Haupt,
das herabfließt in den Bart,
den Bart Aarons,
das herabfließt bis zum Saum seiner Kleider;

wie der Tau des Hermon,
der herabfließt auf die Berge Zions;
denn dort hat der Herr den Segen verheißen,
Leben bis in Ewigkeit. (Psalm 133)

Natürlich sind wir nicht alle zu ökumenischer Arbeit, zu versuchen die anderen Arten von Christen zu verstehen, berufen — manche von uns müssen sich darauf konzentrieren einzelnen Gemeinden zu dienen (Was alleine schon genug Herausforderungen der Versöhnung bieten kann!), oder Nichtchristen zu helfen, oder zu evangelisieren, oder dem Leib Christi auf andere Weise zu dienen. Wir gehören alle zueinander und entsprechend dem Gesetz unseres Königs, dem Sohn Davids:

Sondern wie der Anteil dessen ist, der in den Kampf hinabgezogen ist, so soll auch der Anteil dessen sein, der bei den Geräten geblieben ist; sie sollen miteinander teilen! (1.Samuel 30,24)

Und der letzte Schritt wird die Einheit im Glauben sein, wenn die Liebe zwischen uns genug ist, damit Gott durch sie an uns arbeiten kann, sodass wir die Trennungen zwischen uns voll erkennen und bereuen. Ich weiß nicht wie eine praktische Variante davon tatsächlich aussehen könnte (und wie bereits gesagt, ist genau das eines der umstrittenen Dinge), aber ich kann trotzdem darauf hin arbeiten. Jesus hat dafür gebetet; es ist möglich. Lasst uns das in dieser Welt Realität werden anstatt auf die nächste zu warten.

Von meinem protestantischen Standpunkt aus gesehen würde ich betonen, dass diese Einheit im Glauben nicht unbedingt erfordert, dass wir uns über die genaue Liste der Glaubenssätze einig sind. Wenn St. Paulus schreibt:

Der Gott des Ausharrens und des Trostes aber gebe euch, untereinander eines Sinnes zu sein, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig, mit einem Mund den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus lobt. Darum nehmt einander an, gleichwie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes!

ist es klar, dass für ihn „einmütig“ nicht sofort „sind sich in allem einig“ bedeutet, denn das Thema der gesamten vorangegangenen eineinhalb Kapitel (Römer 14,1-15,7 drehen sich um eine Situation in der zwei Christen sich über strittige Fragen nicht einig sind.

Ein Glaubenssatz kann wahr und sogar wichtig sein, ohne dass er ein unverzichtbares Dogma ist an das man glauben muss um ein echter Christ zu sein. (Sogar Katholiken sehen das so, aber sie haben ein Verfahren um mehr und mehr Dinge in die „Dogma“ Kategorie zu verschieben… was die Wiedervereinigung mit der Zeit immer schwerer macht.)

In manchen protestantischen Kreisen gibt es eine schreklichen Denkweise, genannt „Zweittrennung“ (genauer Ausdruck im Deutschen nicht bekannt), die besagt, dass man sich nicht nur von Christen trennen soll, die Glaubenssätze die man für unverzichtbar hält ablehnen, sondern man soll sich auch von Christen trennen die sich von solchen Menschen nicht trennen… und so weiter. Das führt in Abwesenheit eines Papstes ganz sicher zu einer kleinen abgespaltenen Gruppierung von selbstgerechten Pharisäern. Und deshalb sollten wir nicht so denken!

Stattdessen müssen wir einander annehmen. Das heißt nicht, dass wir keinen Maßstab haben sollten wann wir denn jemanden einen Christen nennen, denn sowohl Jesus (Mat 18,15-20) als auch St. Paulus (1.Kor 5) haben gelehrt, dass die Kirche unter extremen Umständen Menschen exkommunizieren kann und sollte. Aber das heißt, dass der Maßstab für andere Menschen kleiner sein muss als der Maßstab für uns selbst. Um es in einem Bild zusammenzufassen:

Überlege was passiert, wenn wir zulassen, dass die kleinen Kreise wachsen bis sie so groß sind wie die großen Kreise. In diesem Fall verlieren wir die Communio weil wir uns weigern jemanden zu akzeptieren solange er nicht genauso denkt wie wir. Das ist dann ein Schisma, ein Versagen der Liebe was zu einer Trennung des gemeinsamen Glaubens führt.

Auch wenn ich in dem Bild „glaube“ geschrieben habe, lässt sich das Diagramm genauso auch auf die Verhaltensweisen die in einer christlichen Gemeinschaft als akzeptabel gelten anwenden. In diesem Fall ist es sogar einfacher, weil wir mehr Einfluss auf unser Verhalten als auf unsere Überzeugungen haben. Damit eine Gemeinschaft funktioniert, ist es notwendig, dass wir mit uns selbst konsequent, aber bei dem Verhalten von anderen wohlwollender sind.

Menschen sind sehr sensibel für Heuchelei, das ist, wenn jemand sagt, dass X notwendig ist, aber er selbst X nicht tut. In dem Diagramm wäre in solch einem Fall der „kleine“ Kreis größer wie der „große“ Kreis und die Person ist nach ihren eigenen Maßstäben verurteilt. Aber nur Heuchelei zu vermeiden ist nicht annähernd genug. Wenn zwei Menschen nur das tun, von dem sie selbst glauben dass es OK ist, dann wird trotzdem einer die Maßstäbe des anderen verletzen wenn sie nicht gerade identische Überzeugungen haben.

Und richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet; verurteilt nicht, so werdet ihr nicht verurteilt; sprecht los, so werdet ihr losgesprochen werden! Gebt, so wird euch gegeben werden; ein gutes, vollgedrücktes und gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß schütten. Denn mit demselben Maß, mit dem ihr anderen zumesst, wird euch wieder zugemessen werden. (Lukas 6,37-38)

IV. Wie man andere Christen dazu bringt einen anzunehmen

Es macht Spaß zu diskutieren und es kann manchmal dazu führen, dass eine Person ihren Standpunkt wechsel, aber ich glaube nicht, dass darin die wichtigste Aufgabe liegt. Wenn du zur Einheit der Kirche beitragen willst, dann musst du dienen. Der Weg um andere christliche Gruppierungen dazu zu bringen, wahrzunehmen an was du glaubst ist nicht sie zu bekämpfen, sondern dich für sie unentbehrlich zu machen.

Denke an St. Lewis’ Schriften. Er hat millionen von Menschen zu Christus und einer tieferen Spiritualität geführt. Er hat sich entschieden hauptsächlich über die Dinge zu schreiben die Christen gemeinsam haben. Und die lustige Sache ist, Christen von so ziemlich jeder Art haben ihn als ihren Helden. Zum Beispiel die Orthodoxen tendieren dazu zu denken, dass die orthodoxe Kirche die eine wahre Kirche ist und viele von ihnen denken dass die Menschen außerhalb der orthodoxen Kirche keine echten Christen sind. Und trotzdem bewundern und respektieren eine riesige Menge von ihnen St. Lewis, einen Anglikaner. Es ist nicht wichtig, ob es ihrer allgemeinen Sichtweise zu Nichtorthodoxen widerspricht; sie sind gezwungen ihn als Christ anzuerkennen, weil er er einfach viel zu verflixt hilfreich für ihr geistliches Leben ist um ihn zu verfluchen.

„Er ist emporgestiegen zur Höhe,
hat Gefangene weggeführt
und den Menschen Gaben gegeben.“

Die Gemeinschaft der Heiligen funktioniert durch die Geschenke die wir einander geben. Sie darf nicht von Denominationsgrenzen zurückgehalten werden. Ich habe von Protestanten geschriebene Loblieder in katholischen Messen gehört; Ich habe gesehen, wie von katholischen Heiligen geschreibene Bücher Protestanten Orientierung gegeben hat. Wir sind jetzt schon eine Familie, wir müssen es nur erkennen.

Also geh und diene anderen christlichen Gruppierungen. Finde heraus was sie brauchen und dann gib es ihnen. Tue es so, dass sie nicht anders können als zu erkennen, dass der Geist Gottes dich bewegt. (Wir sind ziemlich gewillt zu glauben, dass die Menschen die unserem Team helfen von oben inspiriert sind.) Zu allermindest ist es uns immer möglich für einander zu beten. Mache Gottes Prioritäten zu deinen Prioritäten:

Nachdem er nun ihre Füße gewaschen und sein Obergewand angezogen hatte, setzte er sich wieder zu Tisch und sprach zu ihnen: Versteht ihr, was ich euch getan habe? Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht; denn ich bin es auch. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr einander die Füße waschen; denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr, noch der Gesandte größer als der ihn gesandt hat. Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut! (Johannes 13,12-17)